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043. M'ILLUMINI D'IMMENSO
 



Nachtstück III

Anfang des Jahres 1983 entstanden die Nachtstücke l-IV für unterschiedliche Besetzungen. M'ILLUMINO D'IMMENSO - NACHTSTÜCK III opus 31/b für Bratsche und
Violoncello, wurde durch die Worte »M'illumino d'immenso« des italienischen Dichters Giuseppe Ungaretti angeregt, nachgedichtet von Ingeborg Bachmann »Ich erleuchte mich durch Unermeßliches«. Xaver Thoma: »Die durch die Worte Ungarettis im Untertitel erzeugte Suggestion im Bezug zur Musik
fordert Hoffen - auf einen Gefühlzustand des Schwebens, das aber nicht eingelöst wird: Schwerelosikkeit des Schwebens wandelt sich in lastende Stille.«

Thoma, der sich als emotional Schaffenden sieht, läßt im Nachtstück III aus differenzierten Tönen und Klängen grübelnde
oder still kreisende Stimmungsgemälde entstehen, abgelöst von aufrüttelnden Momenten. Man wird an Naturempfindungen der ländlichen Nacht erinnert. Auf traditionelle thematische Arbeit ist vollkommen verzichtet.. -Weitere Nachtstücke entstanden 1986, 1989, 1992 und 1997.

Karsten Bartels in einem Programmheft der Oper Lübeck


 

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097.WOHER ICH KOMME, WOHIN ICH GEHE MUSIK I + II
Scheinentwicklung des Kernes
Woher ich komme (Musik l) ist mit Rückgriffen auf Material aus der Zeit um 1976 [Oper »Mont Cinere«, 2. Bild] komponiert. Die Arbeit an der Opernpartitur 1976/77 war damals für mich auch ein erstes Resümee meines »jungen« Komponierens. Deshalb habe ich als Ausgangsbasis für den ersten Teil dieses neuen Kammermusikwerks Material aus dieser frühen Zeit gewählt. Noch etwas grob behauen, offene Motivarbeit, bildet dieser 1. Satz (Musik l: »Woher ich komme...«) sozusagen die Ex-Position für den Durchführungsteil (Musik II: »Wohin ich gehe... «), in dem die Strukturen zersetzt, zerbröselt, zersplittert...





 

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