Werke von Karlsruher Komponisten aus vier Jahrhunderten bilden das Programm der "Grötzinger Musiktage", die am 11. und 13. Juni 2010 in der Evangelischen Kirche Karlsruhe-Grötzingen als Kooperationsveranstaltung zur Landesaustellung Musikkultur in Baden-Württemberg stattfinden.
Einem Werk des Klassikers Joseph Aloys Schmittbaur folgt facettenreiche Kammermusik aus der Feder der Zeitgenossen Boris Yoffe (als Uraufführung), Xaver Paul Thoma, Andreas Grün sowie von Eugen Werner Velte, an den sich die Musikwelt vor allem auch als Pädagogen und Rektor der Karlsruher Musikhochschule erinnert. Den Abschluss bildet mit dem Johannes Brahms gewidmeten Streichquartett op. 7 von Otto Dessoff ein Meisterwerk spätromantischer Quartettliteratur.
xpt 131 - Musik für Flöte, Violine und Viola
xpt 166. L'Enfant et les Sortilèges
xpt 166. Maurice Ravel L'Enfant et les Sortilèges (2009) Reduzierung für kleines Orchester Dauer ca. 50' Die im Auftrag für die Deutsche Oper am Rhein - Düsseldorf / Duisburg von Xaver Paul Thoma verfasste Orchester-Reduktion ist für 17 SpielerInnen konzipiert. Instrumentale Besetzung: Flöte / Piccolo, Oboe / Englischhorn, Klarinette / Bassklarinette, Fagott / Kontrafagott, Trompete, Posaune, Harfe, Klavier, Harmonium / Celesta, Pauken, Schlagzeug, Violine I und II, Viola, Violoncello und Kontrbass.
Uraufführung Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf Central in der alten Paketpost Donnerstag, 25. März 2010 Uhr Beginn 19,30 Uhr
Musikalische Leitung Christoph Stöcker Inszenierung Mechthild Hoersch Ausstattung Stephan Rinke Choreografie Carole Schmitt
Kind Melanie Lang Mutter/Libelle Nassrin Azarmi Bergére/Prinzessin/Nachtigall Alma Sadé Feuer/Fledermaus/1.Tier Jaclyn Bermudez Katze/Eichhörnchen/Die chinesische Tasse Judita Nagyová Sessel/Baum/4.Tier Lukasz Konieczny Standuhr/Kater Richard Sveda Teekanne/altes Männchen/Frosch/3.Tier Dmitry Trunov
Deutsche Oper am Rhein
L'Enfant et les sortilèges - Kammeroper von Maurice Ravel
Zusammenschnitt aus einer Probe, veröffentlicht auf Youtube
Drei Kirchenkonzerte
IN MEMORIAM H. K. für Violoncello solo komponiert am 7. Dezember 2000 xpt 124
Fast genau ein Jahr später steht nun endlich ein - hoffentlich endgültiger - Termin für die "Blumen II". Das Konzert wird am Donnerstag, der 26. November 2009 stattfinden. Wie ursprünglich vorgesehen in der Reihe - acht nach acht - der Tübinger Hochschule, im Gartensaal der Hochschule für Kirchenmusik, Gartenstrasse 12in Tübingen.
Prof. Martin Smith hat sich bereit erklärt, den Part von Axel Ruoff zu übernehmen. Der Abend steht unter dem Motto "FRAUEN: LIEBE UND LEBEN"
Es kommen Lieder und Duette von Clara & Robert Schumann, Johannes Brahms, Alma & Gustav Mahler, Fanny Hensel, Käthe Volkart-Schlager, Xaver Paul Thoma und Anderen zur Aufführung. Die Ausführenden sind Gertrud Junker (Sopran), Barbara Stien (Alt) und Martin Smith (Klavier).
xpt 152ZWEITES STREICHTRIO "Spurensuche W.A.M." (2007-2009) für Violine, Viola und Violoncello Dauer circa 20 Minuten
Bei diesem Trio handelt es sich um eine Auftragsarbeit des Offenburger Streichtrios, das heisst Frank Schilli - Violine, Rolf Schilli - Viola und des Cellisten Martin Merker. Die Uraufführung findet am 5. Juli 2009 im Rahmen der Offenburger Kreuzgangkonzerte statt, im Innenhof des alten Kapuzinerklosters beim Grimmelshausen-Gymnasium.
Presse-Echo: ...dann war die Reihe an Mozarts Fragment für Streichtrio und der damit verbundenen Auftragsarbeit des Offenburger Streichtrios, das jäh endende Werk weiter zu schreiben: Nach 2007, als die Fortsetzung des Brasilianers Liduino Pitombeira an gleichem Ort erklang, war es diesmal der gebürtige Haslacher Xaver Paul Thoma, der vor dieser Herausforderung stand und das Resultat "Spurensuche" betitelte. Mit einer Pizzicato-Passage nahm der Zeitgenosse das Thema auf und fand eine moderne Tonsprache, die sich aus Zwischenrufen, Entgegnungen und Widersprüchen zusammensetzte. Die Bratsche schraubte sich in Höhen empor, die sonst der Geige vorbehalten sind, aus dem gefestigten Weltbild anno dazumal entwickelte sich ein fragiles Gebilde, dem die Originalzitate Halt zu geben schienen. Ansätze zur Harmonie wechselten sich mit Einfällen, die den riesigen Abstand zu Mozart markierten. Wie wird so ein Werk enden? Thoma entschied sich für eine gezupfte Punktlandung, mit der er auf denkbar knappe Weise den Anfang seiner Spurensuche aufnahm. Eine spannende Sache. Gertrude Siefke | Badische Zeitung, 8. Juli 2009
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Die Uraufführung findet am 28. Juni 2009 im Rahmen der Haslacher Klosterkonzerte statt. Es musiziert das Kammerorchester Musica Viva Kinzigtal, das schon verschiedene Bearbeitungen von Xaver Paul Thoma aufgeführt hat, zuletzt Mörike-Lieder für Sopran und Streichorchester von Hugo Wolf und PIETRO NARDINI: SONATE f-moll für Viola und Streichorchester. Peter Stöhr dirigiert das Kammerorchester Musica Viva Kinzigtal. Die hochkarätige Violin-SolistinOdile Meyer-Siat erhielt zahlreiche Preise, war Konzertmeisterin des Rundfunkorchesters Straßburg, der badischen Staatskapelle in Karlsruhe und des Albert-Schweitzer-Orchesters Straßburg.
Die Urfasung der Romanze findet sich im fünften Streichquartett f-moll opus 9 von Antonín Dvorak. Er komponierte das Quartett im September 1873. Im gleichen Jahr formte er aus dem langsamen Satz die Romanze in f-moll als selbstständiges Werk. Sie unterscheidet sich teilweise sehr von der Vorlage des Quartetts. Ursprünglich entstand die Romanze in f-moll für Violine und Klavier, doch später instrumentierte Dvorák dieses Werk für Violine und grosses Orchester. Die Reduzierung von grossem Orchester auf Streichorchester entstand auf Wunsch von Odile Meyer-Siat, die in diesem Konzert die Solo-Violine spielt. Damit besteht die Möglichkeit zu mehr Aufführungen dieses Werkes, denn nicht immer stehen die erforderlichen Bläser zur Verfügung, die Antonín Dvorak in seiner Orchesterfassung vorschreibt. Die Bearbeitung beschränkt sich in diesem Fall auf die Umsetzung der Orchesterpartitur für reines Streichorchester. Die Textur der Solo-Violine bleibt somit unangetastet.
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Komponieren für Musikschüler bedeutet nicht, schülerhaft zu komponieren. Das Gegenteil ist notwendig. Die Rahmenbedingungen sind oft einengend. Zeitliche Ausdehnung ist meist nicht möglich, ausserdem muss das technische Vermögen... ->mehr
Bratsche als Soloinstrument
Der Komponist ist selbst mit Leidenschaft aktiver Bratschist.
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