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BIOGRAFIE |
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Biografie von Xaver Paul Thoma
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Komponist für Neue Musik
NEU: Barrierefreie Seite ohne Bilder -> http://www.xaverthoma.net/biografie/lebenslauf.php
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1953
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Geboren wird Xaver Paul Thoma im Gasthaus zur Kanone in Haslach, dem Haus der Künstlerfamilie Thoma. Mit fünf Jahren erhält er eine Geige und ersten Violinunterricht beim Grossvater, Stadtmusikdirektor Karl Thoma. Mit ihm zusammen bestreitet er 1959 sein allererstes Konzert .
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Ab 1962 folgen Privatstudien
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bei Professor Albert Dietrich, Solobratscher des SWF- Sinfonieorchesters. Albert Dietrich öffnet ihm den Blick für Literatur und leiht ihm Bücher aus seiner Bibliothek: "Lies nur, Xaverle. Guate Biacher hen no koinem geschadet!"
Ab 1965 fängt er an zu komponieren, weil sein Freund und er zum gemeinsamen Musizieren für die Besetzung Geige / Trompete kaum Noten besitzen.
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1968, im Alter von fünfzehn Jahren
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Später studiert er bei Professor Jörg-Wolfgang Jahn (Bartholdy-Quartett). Vorlesungen über Musiktheorie hört er bei Professor Roland Weber und Professor Eugen Werner Velte.
Im Sinfonieorchester der Staatlichen Hochschule für Musik hat er für einige Jahre den Posten des Solobratschers inne. Leitung: Frithjof Haas Unter anderem ist er Solist in Paul Hindemiths Bratschenkonzert "Der Schwanendreher"
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Ab 1972 lernt er als Bratschist
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in der Badischen Staatskapelle grosse Werke VON INNEN kennen und beginnt intensiv zu komponieren. Seine ersten Werke sind für Musikerkollegen bestimmt. So xpt 015. DIE TRAUMTRAGENDEN, die 1977 mit der Bratschengruppe und der Sopranistin Margarete Viklander-Böhnel von dem Dirigenten Klaus Weise einstudiert, und im Staatstheater in Karlsruhe uraufgeführt werden. Gleichzeitig beschäftigt er sich als Interpret mit Kammermusik.
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1972 bis 1980 Bratschist im Wahl-Quartett
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1980 zieht Xaver Paul Thoma
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nach Niedersachsen, in den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Mit seiner Familie lebt er bis 1989 in Loitze, dicht an der Grenze zur DDR. Das Hannoversche Wendland ist dünn besiedelt, als Heimat vieler Künstler aber kulturell rege.
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Jeden Sommer von 1977 bis 1993
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verbringt Xaver Paul Thoma als Bratschist im Bayreuther Festspielorchester - vom Probenbeginn Mitte Juni bis zum Ende der Festspiele am 29. August. Der Kontakt mit den Mitgliedern des Festspielorchesters bleibt das Jahr über bestehen. Diese Musikerkollegen - von der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Braunschweig, der Oper Bremen, dem NDR-Hamburg, dem Hessischer Rundfunk - bestreiten zum grossen Teil in späteren Jahren die Konzerte seiner Loitzer Kammermusikreihe.
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1980 - 1989
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Der Bratschist Xaver Paul Thoma spielt als freier Mitarbeiter in den Orchestern Bremen, Braunschweig, NDR Hamburg, Oper Hannover. Zum Staatstheater Hannover entsteht eine besondere Verbindung, die zu grösseren Kompositionsaufträgen führt. xpt 052. „lch bin in Sehnsucht eingehüllt" xpt 064. EINGESPONNEN IN DAS EIGENE NETZ xpt 072.DUETT für Englisch-Horn und Bratsche xpt 086. DRAUSSEN VOR DER TÜR xpt 100. Ballett: Kafka
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Das Niedersächsisches Künstlerstipendium
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erhielt Xaver Paul Thoma 1983 zur Würdigung seines künstlerischen Gesamtschaffens, dem 1984 das Niedersächsische Arbeitsstipendium folgte - für die Arbeit am xpt 046. KONZERT FÜR BRATSCHE UND ORCHESTER
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1989 - 2001
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1989 zieht die Familie um ins Taubertal nach Bad Mergentheim, später Königshofen. Hier entstehen grössere Auftragswerke. Mit dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart findet gleich nach den Bayreuther Festspielen eine Konzertreise nach Moskau und Leningrad (Sankt Petersburg) statt. Eine typische Reisekomposition ist zum Beispiel xpt 078. CONCERTO GROSSO , das als Auftragswerk für das Philharmonische Orchester der Stadt Freiburg entsteht. Begonnen wird die Partitur im soeben bezogenen Domizil in Bad Mergentheim, grosse Teile entstehen dann in Moskau, Leningrad, Stuttgart. Die letzten Takte kommen in Dresden zu Papier, am Nachmittag vor der abendlichen UA der xpt 076. ZWEITE KAMMERSYMPHONIE , anlässlich eines Komponistenportraits im Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik.
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Weitere Auftragskompositionen
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dieser Jahre: xpt 086. DRAUSSEN VOR DER TÜR für die Staatsoper Hannover xpt 089. HÖLDERLIN - FRAGMENTE für das Staatsorchester Stuttgart xpt 095. WIE EIN ZERRISSEN SAITENSPIEL für das Staatsorchester Stuttgart xpt 100. Ballett: Kafka für die Staatsoper Hannover xpt 107. KONZERT für Oboe d'amore und Orchester für das Philharmonische Orchester Augsburg
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März/April 1999
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Wieder verstärkte Kammermusiktätigkeit mit dem Quintetto col’arco (2 Violinen, 2 Violen und Violoncello). Diverse Konzerte in verschiedenen Städten, u.a. eine Rundfunkproduktion des xpt 116. Streichquintetts (1998) von Xaver Paul Thoma im SWR-Studio Karlsruhe
24. Juli 1999 UA Teil I aus: xpt 118.Trilogie der Lichtmetamorphosen
Wohnungswechsel - nach kurzer Zwischenstation auf den Turmberg in Lauda/Königshofen - 2001 nach Kirchheim/Teck
Weiterhin Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Lauda/Königshofen (Violine, Viola und Kammermusik), Bratschist im Staatsorchester Stuttgart Lehrauftrag an der Musikhochschule Würzburg (Bratsche/Orchesterstudien) 2002 - 2006
In dieser Zeit entstehen überwiegend Kammermusikpartituren, auch einige kleinere Arbeiten für Schüler, speziell auf "Jugend Musiziert" zugeschnitten: xpt 137. Spiel I xpt 138. Spiel II xpt 144. Terzettino piccolo xpt 149. Sieben Splitter
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Im Mozartjahr 2006
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entstehen unter anderem xpt 145. Konzert für Violoncello und Streichorchester und als grössere Arbeit für das Bad Mergentheimer Kammerorchester xpt 148.TRAZOM 2006
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Xaver Paul Thoma am Schreibtisch
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Bis 2007
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sind 150 Kompositionen entstanden
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